Die besten Heimkinoveröffentlichungen des Monats
Unsere DVD-Tipps4U für den JuliHalbzeit in Sachen Fußball-WM und manche von uns bekommen vor lauter Übernächtigung ihre Augen wahrscheinlich gar nicht auf. Für alle, die schon längst abgeschaltet haben, gibt es deshalb ein paar Tipps für das perfekte Zwischenprogramm bzw. für den „Kater“ danach. Denn Mitte Juli ist der Fußballwahnsinn ja auch schon wieder vorbei. Beste Gelegenheit, mit Mario und Luigi ein paar knuddelige Freunde zu sich einzuladen, den Hollywood-Schönheiten Zendaya und Robert beim Heiraten zuzusehen sowie Schabernack und Leute-Ärgern nicht zu knapp zu feiern. Kurz: Es ist angerichtet. Viel Spaß!
Kleine Triggerwarnung an alle, die sich von den zwei Hollywood-Lieblingen Zendaya und Robert Pattinson im Heiratsmodus eine charmante und gut gelaunte RomCom erwarten: „Das Drama“ heißt nicht umsonst so! Und ganz ehrlich: Wer die Rollenauswahl von Pattinson und Zendaya kennt, der weiß, dass sie sich für eine Leinwandromanze niemals so ohne Weiteres hergeben würden. Folglich ist „Das Drama“ nach hochromantischem Beginn genau das: ein Drama. Das unseren Umgang mit Wahrheit, Vergangenheit und Loyalität genauso hinterfragt wie Beziehungen als solches. Denn kurz vor dem Jawort löst ein unerwartetes Geständnis der Braut eine verhängnisvolle Kettenreaktion aus, die nicht nur die Eheanbahnung infrage stellt, sondern auch unseren Blick auf die Hauptfiguren. Ein herausforderndes, aber gleichwohl meisterhaft gespieltes und inszeniertes Stück Vorehekrise.
Der Weltraum, unendliche Weiten. Dies sind die Abenteuer eines Klempners und seiner Freunde, die neue Welten erforschen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Außer er hat „Super Mario Galaxy“ auf Nintendos Konsolen gezockt und sich in dem fantasievollen Jump-and-Run verloren. Da könnte es durchaus sein, dass einem der ein oder andere Planet und die ein oder andere Herausforderung für Mario, Luigi, Prinzessin Peach und Toad bekannt vorkommen. Das erste Animationsabenteuer, das man aus dem Spieleklassiker destilliert hatte, war ein riesiger und durchaus von kreativem Witz gekennzeichneter Erfolg. Klar, dass die Erweiterung ins Weltall irgendwann anstand. Auch hier gibt es wieder zahllose Anspielungen für Fans der Spiele (und darüber hinaus), Insider-Gags und gute Laune. Eine wirklich neue Geschichte hingegen nicht. Aber ganz ehrlich: Die haben wir bei diesem kunterbunten Familienspaß auch nicht wirklich erwartet.
Das hier ist der perfekte Film für alle, denen „Das Drama“ zu dramatisch gewesen ist und die sich von ihrer Beziehungsanbahnung ein wenig mehr Romantik und Witz erwarten. Denn für „Ein perfekter Antrag“ dürfen zwei deutsche Schauspiel-Schwergewichte (noch einmal) aufeinandertreffen: Iris Berben und Heiner Lauterbach. Letzterer spielt den etwas eingerosteten und verwitweten Ingenieur Walter, der seinen Ruhestand als freiwilliger und akribischer Restauranttester verbringt. Als er bei dieser Gelegenheit der freigeistigen Kunstprofessorin Alice (Iris Berben) begegnet, ist sein Ehrgeiz geweckt. Schließlich hat er vor 40 Jahren mit seinem Heiratsantrag bei ihr auf Granit gebissen. Aber was damals nicht funktioniert hat, kann ja im besten Alter doch noch werden. Oder? Zumindest hier bekommen Komödienfans genau das, was sie erwarten.
Es gibt „How to Make a Killing“ aktuell zweimal in den Heimkino-Regalen. Doch mit der pechschwarzen französischen Komödie hat das hier nichts zu tun. Hollywoods neuer Action- und RomCom-Star Glen Powell („Top Gun – Maverick“, „The Running Man“), die perfekte Mischung aus Bruce Willis und Jimmy Stewart, darf hier wieder mal seine verschmitzte und durchaus skrupellose Seite zeigen als Möchtegern-Milliardenerbe Becket Redfellow, der nur dann an eine hoch dotierte Erbschaft gerät, wenn er sich zuvor um seine Verwandten kümmert. Auf ziemlich endgültige Art und Weise. Das klingt nicht nur nach pechschwarzem Hitchcock-Humor, das fühlt sich auch so an. Und hat dank Indie-Regisseur John Patton Ford genug Ecken und Kanten, um das große Vorbild „Adel verpflichtet“ schnell vergessen zu machen.
„Hurra, hurra, der Kobold mit dem roten Haar, hurra, hurra, der Pumuckl ist (wieder) da.“ Lange genug Zeit gelassen hat man sich ja bei der Neuen Super und dem beauftragenden Sender RTL, nachdem man Freunde des Münchner Kultkobolds mit einer ersten Staffel so dermaßen angefixt hatte, dass man nicht mehr ohne den Rotschopf und seinen (neuen) Schreinermeister-Neffen Eder sein wollte (und konnte). Nach dem supercharmanten „großen Missverständnis“ für die Kinosäle geht es hier wieder im Kurzformat um die großen und kleinen Abenteuer in der Schreinerwerkstatt. 13 Folgen, in denen viele alte und neue Bekannte auftauchen dürfen, der Pumuckl so schön reimen und necken darf wie eh und je und in denen aus dem ungleichen Werkstattpaar endgültig die echte Traumbesetzung für eine hoffentlich lange Koboldszukunft wird. Hurra!
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