Tag der Tropenwälder
Tag der (Tropen-)Wälder

Seit dem 14. September 1989 wird jährlich am "Tag der Tropenwälder" auf die drohende Zerstörung der Tropenwälder hingewiesen. Der Aktionstag wurde von der Natur- und Umweltschutzorganisation "WWF" ins Lebens gerufen und auf den Geburtstag von Alexander von Humboldt gelegt, einem der bedeutendsten deutschen Forschungsreisenden. Zwischen 1799 und 1804 erforschte er die Regenwälder Süd- und Mittelamerikas und konnte eine Vielzahl neuer Erkenntnisse gewinnen, die für die Europäer bis dato unbekannt waren.

Diesen Tag haben wir zum Anlass genommen um auf den Schutz der Wälder hinzuweisen – sowohl den der tropischen als auch unserer heimischen.
Erfahren Sie mehr über unsere Marken, die einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Wälder leisten. Ebenso haben wir allerlei Wissenswertes über die Regenwälder, Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und den Rohstoff Bambus zusammengefasst. Entdecken Sie auch unsere Tipps, wie Sie selbst aktiv zum Schutz der Wälder beitragen können.

Wissenswertes über die Regenwälder

Welchen Bedrohungen sind die Tropenwälder ausgesetzt?

Eine der Hauptbedrohungen ist die Rodung der Wälder. Pro Minute wird eine Fläche abgeholzt, die der Grösse von 40 Fussballfeldern entspricht. Die Gründe für die Abholzung sind vielfältig. Flächen werden in Plantagen umgewandelt, für die Viehzucht genutzt, Tropenhölzer werden für die Papier- oder Möbelindustrie benötigt und der Boden unter den gerodeten Wäldern ist aufgrund der Bodenschätze, wie beispielsweise Aluminium, interessant.

Welche Bedeutung haben die tropischen Wälder?

Die Regenwälder sind die "grünen Lungen" der Erde.
Für das Klima sind die tropischen Regenwälder essentiell. Sie wirken dem Klimawandel entgegen. Denn die Tropenwälder produzieren 40 % des Sauerstoffs weltweit. Ebenso binden Sie auch Kohlenmonoxid.
Auch für die Pflanzen- und Tierwelt sind sie ein wichtiger Lebensraum. Mehr als die Hälfte aller Tierarten weltweit ist im Regenwald zuhause. In der Vergangenheit wurden viele Pflanzen- und Tierarten bereits ausgelöscht. Durch die anhaltende Rodung grosser Waldflächen verschwindet immer mehr Lebensraum der Tiere und Pflanzen.

Orang-Utah im Regenwald

Marken, die einen Beitrag zum Schutz der Wälder leisten

Vielen Marken bei Müller liegt der Umweltschutz sehr am Herzen. Wir möchten Ihnen nachfolgend einige Unternehmen vorstellen, die auch speziell auf den Schutz der Wälder achten:

Body&Soul

Für unseren Beauty-Lieferanten Incase ist Nachhaltigkeit ein elementarer Bestandteil der Unternehmenskultur. Das Unternehmen berücksichtigt alle Faktoren der Wertschöpfungskette – von der schonenden Rohstoffgewinnung bis hin zum Ende der Nutzungsdauer und der Wiedereinführung in den Verwertungskreislauf. Qualitätssiegel wie BSCI und FSC zeugen vom hohen Verantwortungsgefühl der Firma. Wir von Müller sind stolz darauf, unsere beliebten Body&Soul Holzbürsten nun klimaneutral anbieten zu können! Das bedeutet, dass die CO2-Emissionen, welche während des gesamten Lebenszyklusses der Bürsten anfallen, vom Produzenten Incase ausgewiesen und kompensiert werden. Für die Berechnung des CO2-Fussabdrucks werden alle Daten transparent ermittelt und addiert. Diese Erhebung berücksichtigt die Rohstoffgewinnung, den Einsatz der Verpackungsmaterialien, die allgemeinen Prozessverbräuche, die Logistik und sogar die spätere Entsorgung der Bürsten.

Bei der Berechnung, Reduzierung und Kompensation hilft ClimatePartner. Mit dem Label bestätigt ClimatePartner die Klimaneutralität der Produkte. Käufer der Bürsten erhalten über die ID-Nummer im Label und die Tracking-URL Informationen über die angefallenen Emissionen, und das Klimaschutzprojekt, über das die Emissionen ausgeglichen wurden. Diese Kompensation ist neben der Vermeidung und Reduktion von Kohlendioxid ein wichtiger Schritt im ganzheitlichen Klimaschutz. Das Holz der Haarbürsten selbst wird aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern gewonnen.
Mehr Informationen zum Klimaschutzprojekt von Müller BODY&SOUL im Kongo gibt’s hier: climatepartner.com/16144-2105-1005
Climate Partner
Daneben optimiert Incase viele weitere Aspekte der Wertschöpfungskette. So wurden bereits die üblichen Transportverpackungen aus Plastikfolie wo möglich eliminiert. Die Firma beliefert unsere Filialen nun mit umweltfreundlicherem Packpapier bzw. Karton. Solche Lösungen gewährleisten, dass die eingesetzten Materialien schnell zu trennen und zu recyclen sind. Bei den Produktverpackungen kann zudem häufig auf Kunststoff verzichtet werden. Stattdessen kommen Banderolen oder Etiketten aus FCS-zertifiziertem Papier bzw. Pappe zum Einsatz. Das ist beispielsweise auch bei unseren Holzbürsten der Fall. Die Karten lassen sich ganz einfach im Altpapier entsorgen. Kunden, die sich zum Kauf von Holz- oder Papierprodukten mit dem FSC-Label entscheiden, unterstützen so ganz nebenbei einen schonenden Umgang mit den Ressourcen des Waldes.

Ravensburger

Nachhaltigkeit hat bei Ravensburger einen hohen Stellenwert. Deshalb entwickelte der Spielwarenhersteller eine neue und innovative Bastelreihe, die auf dem Prinzip Upcycling basiert: Im Haushalt anfallende Verpackungsmaterialien aus Verbundstoffen, Papier, Pappe oder Plastik werden mit den im Spiel enthaltenen Bastelutensilien in Accessoires, Spielzeug sowie kleinere Gebrauchs- und Einrichtungsgegenstände verwandelt. Hierfür gibt es von EcoCreate sieben thematische Bastelsets. Sie verschönern das Zimmer oder schaffen im Freien artgerechten Lebensraum für Vögel und Insekten. Zudem können Mädchen und Jungen rund um Piraten, Prinzessinnen, Bewohner des Waldes oder Dschungeltiere unterschiedliche Spiel- und Traumwelten basteln.

EcoCreate ist durch Kooperation mit Fairventures klimagerecht
Ravensburger hat von Anfang an darauf geachtet, zu viel Plastik in und um den eigentlichen Inhalt zu vermeiden und das Gewicht der Produktkartons so gering wie möglich zu halten. Das hat den Klimaeinfluss von EcoCreate deutlich reduziert. Den verbleibenden ökologischen Fussabdruck der direkt verursachten Emissionen von EcoCreate gleicht Ravensburger ebenfalls aus, was die Bastelsets klimagerecht macht. Hierzu arbeitet das Unternehmen mit Fairventures Worldwide zusammen. Die gemeinnützige Organisation betreibt Aufforstungsprojekte auf Borneo (Indonesien) und in Uganda. Ravensburger finanziert über Fairventures die Pflanzung einer Menge an Bäumen, die so viel CO2 absorbieren, wie die EcoCreate-Produkte jährlich verursachen.

CAPANOVA

Engagement ist für die junge Brand CAPANOVA kein leeres Versprechen. In Zeiten des Klimawandels ist nachhaltiges Handeln essenziell, um einen Beitrag für den Planeten zu leisten und ein Bewusstsein für Umwelt, Tiere und unsere Mitmenschen zu schaffen.

Für CAPANOVA gehört das zum Markenkern, weshalb CAPANOVA nicht nur bei der Herstellung seiner Männerprodukte auf natürliche Inhaltsstoffe achtet. Auch zum diesjährigen TAG DER TROPENWÄLDER darf so CAPANOVA nicht fehlen. CAPANOVA unterstützt bereits den Artenschutz im Amazonas und ist als Unternehmen klimaneutral. Auch in Deutschland gilt es die Umwelt für uns alle und zukünftige Generationen zu schützen. Deshalb hat sich die Marke entschieden die lokale Flora und Fauna in Deutschland durch Aufforstung im mittelhessischen Taunus zu unterstützen. Für jede Produktewertung spendet CAPANOVA 1 Euro an ein lokales Aufforstungsprojekt und hilft somit aktiv den Baumbestand der Wälder zu erneuern. Nicht nur darüber sprechen, sondern mit gutem Beispiel voran gehen lautet die Devise der nachhaltigen Brand!

Procter & Gamble

Für P&G hat der Schutz der Umwelt höchste Priorität und ist daher integraler Bestandteil der Marken. Das Unternehmen hat sich das ehrgeizige Ziel gesteckt, ein Jahrzehnt lang kohlenstoffneutral zu sein und in natürliche Klimaschutzlösungen zu investieren, um den ökologischen Fussabdruck zu verringern. Gleichzeitig entwickelt P&G Produkte mit den besten Inhaltsstoffen, die Wissenschaft und Natur zu bieten haben. Das kommende Jahrzehnt stellt ein entscheidendes Zeitfenster für wissenschaftsbasierte Fortschritte zur Eindämmung des Klimawandels dar. Da sich basierend auf den heutigen Technologien bis 2030 nicht alle Emissionen vermeiden lassen, verpflichtet sich P&G, in den nächsten 10 Jahre unter anderem in natürliche Klimaschutzlösungen zu investieren, um seine Treibhausgasemissionen um 50% zu reduzieren. So schaffet es P&G die Auswirkungen ihrer Aktivitäten zu reduzieren, und in den nächsten 10 Jahren bis 2030 insgesamt CO2-neutral zu gestalten.
Wiederaufforstung und Renaturierung von Waldgebieten spielen bei diesem ehrgeizigen Ziel eine wichtige Rolle. Durch die Hitzesommer in 2018 und 2019 haben auch die deutschen Wälder sehr gelitten. Aus diesem Grund wird P&G gemeinsam mit der Arbor Day Foundation kooperieren und in Deutschland ein Wiederaufforstungsprojekt starten. Für jedes P&G Produkt, das Sie im Aktionszeitraum 13.09.-09.10.2021 bei Müller kaufen, fliesst 1 Cent an die Arbor Day Foundation für ein Wiederaufforstungsprojekt in Deutschland.
 
Die Marken von P&G machen es den Menschen leicht, nachhaltige Entscheidungen in ihrem Alltag für sich und den Klimaschutz zu treffen.
P&G Müller Gemeinsam Stärker

Parsa

Die NATURE LOVE Linie ist die nachhaltige, trendige und moderne Produktlinie von PARSA Beauty: Die Produkte bestehen aus nachhaltigen Bio-Kunststoffen und Bio-Blends, die zudem in einer FSC®-zertifizierte Verpackung verkauft werden.

Für PARSA ist der Schutz der Umwelt sowie der effiziente Umgang mit den vorhandenen Energie-Ressourcen ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenspolitik. Das Familienunternehmen arbeitet jeden Tag daran, den ökologischen Fussabdruck zu minimieren: PARSA stellt Produkte her, die den nachhaltigen Weg in die Zukunft unterstützen, beispielsweise durch den Einsatz von FSC®-zertifiziertem Holz und Papier und innovative Bio-Materialien wie Kork oder Weizenstroh. Damit stellt das Unternehmen bereits seit 2012 ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Handeln sicher. PARSA ist seit 2021 am Hauptstandort Sinsheim zu 100% klimaneutral: Die relevanten CO2-Emissionen wurden erfasst und an möglichen Stellen reduziert, unvermeidbare CO2-Emissionen werden hingegen durch die Unterstützung von international zertifizierten Klimaschutzprojekten ausgeglichen!

Im europäischen Markt steht PARSA Beauty für innovative und nachhaltige Sortimente sowie für eine hohe Produktqualität in den Segmenten Hair, Trend, Beauty, Nails und Bath & Body. Mit jährlich über 85 Millionen verkauften Produkten und Präsenzen in über 30 Ländern ist die PARSA Haar- und Modeartikel GmbH Marktführer im Bereich Hair & Beauty Accessoires in Zentraleuropa.

FALLER

Seit über 190 Jahren stellt die Bürstenfabrik Faller Qualitätsbürsten in Deutschland her. Nachhaltigkeit ist dabei seit vielen Jahren ein selbstverständliches Geschäftsprinzip, daher sieht sich das Unternehmen in der ständigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Verantwortung gegenüber Kunden, Lieferanten sowie Mitarbeitern und der Region. Faller achten schon seit vielen Jahren darauf, Ressourcen und Materialien so bewusst und schonend wie möglich einzusetzen. Um die Grundlage für funktionale und langlebige Produkte zu schaffen, finden nur beste Rohstoffe den Weg in den Produktionsablauf.

Als FSC®-zertifizierter Betrieb unterstützt Faller eine umweltgerechte, sozialverträgliche und ökonomisch tragfähige Nutzung der Wälder unserer Erde. Somit erfüllen die Produkte die hohen Anforderungen des Forest Stewardship Council. Die meisten der verarbeiteten Buchenhölzer stammen dabei aus der Region. In 2010 hat das Unternehmen ein „Eco-Management and Audit Scheme“ (EMAS), auch bekannt als EU-ÖKO-Audit eingeführt. Dies ist ein Gemeinschafssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die Ihre Umweltleistung verbessern wollen. Seit Sommer 2020 sind die Dächer der Produktions- und Bürogebäude mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet, welche nun ca. 60% des eigenen Energiebedarfs decken. Faller unterstützen die Organisation „Rettet den Regenwald e.V.“  und schützt im Regenwald eine Fläche von 6.435m2. Damit bleibt ein Stück der letzten Urwälder auch für die kommende Generation erhalten.

lavera

lavera Naturkosmetik macht sich für den Klimaschutz stark. Zusammen mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald sowie ClimatePartner wird lavera Wald in Deutschland aufforsten und plant allein in diesem Jahr 30.000 Bäume in stark geschädigten Waldgebieten zu pflanzen. Dafür werden bestehende Waldflächen durch Experten genau analysiert und mit geeigneten Bäumen bepflanzt, die in der Lage sind, sich auf den Klimawandel sowie vermehrten Schädlingsbefall einzustellen. Damit stärkt lavera nicht nur das regionale Öko-System sondern sichert gleichzeitig lebenswichtige Rückzugsgebiete für Tiere. Finanziert wird das ganze über einen festen Beitrag, der ab sofort für ausgewählte Produkte in das lavera Waldprojekt fliesst.

Das erste Pflanzgebiet liegt in Niedersachsen (DE), nur ca. 25 km vom Firmenstammsitz entfernt. Im Herbst 2021 werden hier die ersten 15.000 Laubbäume gepflanzt. Aktuell weist das Gebiet viele abgestorbene Waldflächen auf, die durch Stürme, Sonneneinstrahlung und extreme Trockenheit entstanden sind. Das zweite Waldgebiet liegt nahe Hannover (DE). Dort werden durch den Borkenkäfer abgestorbene Fichten mit Laubbäumen aufgeforstet.

Feste Produkte kaufen und einen Beitrag zum lavera Waldprojekt leisten: Pro verkauftem Produkt der festen Shampoos und Duschen fliessen 10 Cent in die Finanzierung des Waldprojekts. Die Aktion gilt für den Produktverkauf in Deutschland und Österreich. Die Produkte, mit denen Sie einen Beitrag zum Waldprojekt leisten, erkennen Sie am „Bäume pflanzen mit lavera“-Label.

BIOKOSMA

BIOKOSMA steht für nachhaltige Schweizer Naturkosmetik. Und auch bei den Verpackungen wird streng auf Nachhaltigkeit geachtet. Bei der Produktion der Produkte wird zwangsläufig CO2 ausgestossen, diese Belastung gleicht BIOKOSMA jedoch mit der Förderung nachhaltiger Projekte von der Umweltorganisation Climate Partner wieder aus, zum Beispiel durch das Waldaufforstungsprojekt der Schweizer Wälder. So werden nach und nach Produktlinien klimaneutral hergestellt.
Zudem unterstützt BIOKOSMA ein internationales, zertifiziertes Waldaufforstungsprojekt in Pará, Brasilien. Auf 90'000 Hektar schützt das Projekt Ecomapuá den Wald und verbietet kommerzielle Abholzung.

HYDROPHIL

HYDROPHIL zeichnet sich durch innovative nachhaltige Hygieneprodukte aus. Viele der Produkte, beispielsweise die bekannten Zahnbürsten werden aus Bambus statt Holz gefertigt. Anders als Bäume wächst der verwendete Moso-Bambus unter den idealen Wachstumsbedingungen in seiner Heimatregion Ningbo ohne den Einsatz von künstlicher Bewässerung und Pestiziden besonders schnell und erreicht während seiner zweijährigen Wachstumsphase eine Höhe von bis zu 20 Metern. Dank seines schnellen Wachstums bindet Moso-Bambus tonnenweise CO2, was einem Vielfachen der CO2-Speicherfähigkeit von Bäumen in europäischen Regionen entspricht. Aus einer Pflanze können bis zu 1000 Zahnbürsten entstehen. Die Dicke des Rohres reicht aus, um die Zahnbürste aus einem Stück zu fertigen, sodass keine belastenden Klebstoffe zum Einsatz kommen. Der Moso-Bambus ist keine Nutz- und Futterpflanze, sodass die Produktion der Bambus-Produkte nicht in Konkurrenz zur heimischen Tierwelt oder den Menschen dort steht.

Ebenso ist die plastikfreie Verpackung aus Kraftkarton nicht nur eines der Markenzeichen der Firma, sondern wird ausserdem nachhaltig aus FSC®-zertifiziertem Recyclingpapier gefertigt. Die Tube der Zahncremes „Pure Mint“ und „Sweet Herbs“ besteht zu 95% aus Fichtenholz, das seinen Ursprung in PEFC-zertifizierten Wäldern der EU hat. Das Beste daran: Es werden nicht extra Bäume gefällt, sondern Schreinerei-Abfälle genutzt. Die als Abfallprodukt entstandenen Holzfasern werden mit zuckerbasierten Bio-Kunststoffen gemischt. Daraus ergibt sich ein Biogranulat, das geschmolzen und anschliessend in Tubenform extrudiert wird. Für die Tuben müssen also keine Bäume gerodet werden. Verglichen mit herkömmlichen Verpackungen hat die Tube eine um 40% bessere CO2-Bilanz.

Medicom

Kleiner Baum – Grosse Wirkung
Das Jahr 2020 ist für Medicom ein ganz besonderes: Denn Medicom feiert den 25. Geburtstag. Anlässlich des Firmenjubiläums möchten sie einen positiven Beitrag für unseren Planeten leisten. Das Ziel ist es, weltweit Bäume zu pflanzen und anhaltende Veränderungen zu erreichen. Derzeit haben 30'000 Bäume eine Patin/einen Paten gefunden. Beim Kauf von Medicom Produkten kannst du Baumpate werden.

Nature Box

Als Hersteller zertifizierter Naturkosmetik-Produkte steht für Nature Box das Thema „Nachhaltigkeit“ an erster Stelle. So werden alle Produkte mit natürlichen, kaltgepressten Ölen und anderen Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs auf Basis veganer Formeln* hergestellt. Um noch umweltbewusster zu werden setzt sich Nature Box für nachhaltige Verpackungskonzepte ein. Zum Beispiel gibt es viele Produkte bereits in umweltfreundlicheren Nachfüllpackungen, die weniger Plastik enthalten als dasselbe Produkt in einer Plastikflasche. Vor allem aber die festen Duschgele, Shampoos und Spülungen tragen zur Reduzierung von Plastikabfällen bei. Ein festes Shampoo oder eine feste Spülung entsprechen jeweils 2 herkömmlichen Flaschen (à 250 ml) flüssigen Shampoos oder Duschgel. Sie sind aus recycelbaren Verpackungen aus FSC®-zertifiziertem Papier erhältlich, das heisst es kommen lediglich Holz und Papier aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft zum Einsatz. Und durch die Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation Solidaridad unterstützt die Marke Nature Box den nachhaltigen Anbau von Rohstoffen wie z.B. Palmöl - und bekämpft so indirekt das weitere Abholzen von Regenwald.

*frei von Inhaltsstoffen tierischen Ursprungs

i + m

Für die Bio-Pioniere bei i+m Naturkosmetik Berlin stehen Fairness, Ökologie, Tierschutz und das Allgemeinwohl an erster Stelle – so stehen auch die Produkte im Einklang mit Mensch und Natur. Als gemeinwohlorientiertes Unternehmen spendet i+m jährlich mindestens 25% der Gewinne an öko-soziale Projekte. Für das diesjährige Spenden-Thema „Wald“ wird eine Summe von mindestens 50.000€ gespendet. Es werden diverse Projekte unterstützt, die sich für den Schutz der Wälder, Aufforstung und nicht zuletzt Klimaschutz im Allgemeinen einsetzen. Als klimaneutrales Unternehmen sieht i+m die Relevan gesunder Wälder als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, aber auch „grüne Lunge“ des Planeten und deshalb soll neben nachhaltigen Produkten auch ein monetärer Beitrag geleistet werden.

Mit der minimalistischen WE REDUCE! Serie geht i+m bereits konkret einen Schritt weiter in Richtung Nachhaltigkeit: plastikfrei, wasserlos und aufs Wesentliche reduziert. Weniger ist hier mehr, vor allem bei Deo Creme Rose, die im kompostierbaren Tiegel aus Lignin, dem sogenannten Flüssigholz, verpackt und durch das innovative Material leicht im Transport ist. Zusätzlich nutzt das Unternehmen Graspapier für die Verpackung, das bei der Herstellung sehr viel wassersparender ist als Karton oder Papier. Auch bei anderen Verpackungen achtet i+m auf Recyclebarkeit und bestmögliche Wiederverwertung. Einige der Shampoos und Duschgele sind bereits in 1L grossen Nachfüllpackungen erhältlich – aus 100% recyceltem Plastik. Aus diesem Engagement wurde das Unternehmen sowohl 2019 als auch 2020 mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Lamazuna

Lamazuna steht für innovative Naturkosmetik, die Qualität, Mensch und Natur vereint, wobei alle Kosmetikartikel biologisch, fair produziert, vegan und plastikfrei sind! Die Mission des Unternehmens ist es, hochwertige Kosmetikprodukte herzustellen und gleichzeitig weniger Müll zu produzieren.

Seit 2013 werden 2% des Gewinns an das "PurProjet" in Peru gespendet, das verschiedene Initiativen bei der Aufforstung des Amazonas mit Saatgut, Pflanzen und Knowhow unterstützt. Besonders am Herzen liegt dem Unternehmen die Initiative „Alto Huayabamba“ des PurProjet im Amazonas Gebiet. Das Projekt fördert die Kakaobauern der Region und unterstützt sie mit Bäumen, welche nach dem Agroforstsystem angepflanzt werden, um langfristig eine Permakultur anzulegen. Die Pflanzen werden zum einen als Nutzpflanze für die Produktion von Kakao verwendet und zum anderen, um die Qualität von Boden, Wasser und Biodiversität nachhaltig zu unterstützen und zu sichern. Somit konnte Lamazuna seit März 2013 schon über 4600 Bäume pflanzen. Ausserdem unterstützt das Unternehmen seit 2018 lokale, auf die Tierwelt konzentrierte Aufforstungsprojekte in Frankreich, wo der Hauptsitzt der Firma liegt und die feste Kosmetik der Marke gefertigt wird.

Kneipp

Die Traditionsmarke Kneipp steht seit über 125 Jahren für wirksame, innovative und natürliche Produkte für Wohlbefinden und Gesundheit auf Basis der ganzheitlichen Lehre Sebastian Kneipps. Naturheilkundliche Kompetenz und pharmazeutische Erfahrung, modernste Produktionsverfahren und sorgfältige wissenschaftliche Kontrollen bürgen für, die seit Generationen bewährte, Qualität der Kneipp-Produkte.

Nachhaltigkeit liegt Kneipp sehr am Herzen so natürlich auch bei der Verpackung der Produkte. Für das Etikett der "GoodBye Stress" Wirkdusche muss kein Baum gefällt werden, denn es besteht aus Steinpapier. Bei der Lippenpflege setzt die Naturkosmetik-Marke auf Verpackungen aus Kork, den biobasierten und nachwachsenden Rohstoff Paper Blend, sowie Graspapier, welches ebenfalls nachwächst und aus Deutschland stammt. Zudem wird vermehrt auf Recycling-Verpackungen in unterschiedlichen Bereichen geachtet. Bis 2023 soll eine vollständige Recyclingfähigkeit und Herstellung aller Plastik-Verpackungen aus recyceltem Kunststoff erreicht werden. Ausserdem soll bis 2025 kein Kunststoff mehr in den Verpackungen verwendet werden. Nicht umsonst wurde Kneipp um wiederholten Male als Green Brand ausgezeichnet und belegte 2019 Platz 3 bei der Nachhaltigkeitsstudie Kosmetik 2019, durchgeführt von Facit Research.

Weleda

Nachhaltigkeit sowie Verantwortung und Respekt gegenüber der Umwelt sind seit 100 Jahren Teil der Weleda Identität. Weleda ist Pionierin und weltweit führende Herstellerin von ganzheitlicher Naturkosmetik. Als UEBT-zertifizierte Naturkosmetikmarke schützt Weleda die Biodiversität und ist den Prinzipien des ethischen Wirtschaftens verpflichtet.

Bereits seit einigen Jahren engagiert sich Weleda für den Regenwald in Borneo mit dem Ziel, den Menschen vor Ort neue wirtschaftliche Perspektiven zu ermöglichen und den Lebensraum des Orang-Utans zu schützen. Weleda kooperiert dafür mit der gemeinnützigen Organisation Borneo Orangutan Survival (BOS). Zentrale Themen bei der Zusammenarbeit mit BOS und der lokalen Bevölkerung sind ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, eine langfristige Verbesserung der wirtschaftlichen Situation sowie die Aufforstung des Regenwalds. Das Projekt umfasst alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit. Nach der Aufforstung werden im Moment Dämme gebaut, um die Wiedervernässung des Torfmoorregenwalds zu ermöglichen.

ANNEMARIE BÖRLIND

Nachhaltigkeit ist für den Naturkosmetik Experten ANNEMARIE BÖRLIND mehr als ein Herzensprojekt. Seit der Gründung spielt das Thema Nachhaltigkeit eine grosse Rolle, welches als verantwortungsvoller Umgang zwischen Mensch und Natur verstanden wird. Mit einer nachhaltigen Produktion, umweltfreundlichen Verpackungen und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in der ganzen Welt wird die ökologische und soziale Nachhaltigkeit gestärkt.

Seit 60 Jahren steht der Umweltschutz an erster Stelle, wobei ein verantwortungsvoller Umgang mit begrenzten Ressourcen gepflegt wird, um die natürliche Vielfalt der Umwelt zu erhalten. Mit Hilfe von Forschungsprojekten mit dem Fraunhofer-Institut zu Biotensiden und weiteren Projekten mit nachhaltigen Organisationen zu umweltschonendem Palmöl sollen Rodungen von Wäldern vermieden werden. So zieren beispielsweise die Umkartons der Produkte von ANNEMARIE BÖRLIND das zertifizierte FSC®-Siegel.

Ausserdem ist die BODY CARE Linie gänzlich auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Hier werden Kunststoffbehältnisse aus nachwachsenden Rohstoffen (Zum Beispiel Zuckerrohr aus verantwortungsvollem Anbau) verwendet und Recycling-Materialien eingesetzt. Das im Produktionsprozess entstandene CO2 wird durch das ClimatePartner-Trinkwasserprojekt in Kambodscha kompensiert. Inhaltsstoffe in BODY CARE stammen aus sozialökologischen Projekten wie Fackellilienextrakt aus Frankreich, Jojobaöl aus Namibia und Aloe Vera aus Guatemala. Der Schriftzug „I’m green“ auf den Produkten der Pflegeserie weist darauf hin, dass die Tuben und Tiegel der Körperpflege zu einem hohen Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden. Hierfür wird beispielsweise Ethanol eingesetzt, welches als Nebenprodukt bei der Verarbeitung von Zuckerrohr entsteht.

LOGOCOS

Unser Naturkosmetik-Lieferant LOGOCOS, der die Marken LOGONA, SANTE und Heliotrop führt, engagiert sich für den Schutz des Regenwaldes. Das Unternehmen ist aktives Mitglied im FONAP (Forum nachhaltiges Palmöl) als auch im RSPO (Roundtable Sustainable Palm Oil), um den Anbau von Ölpalmen nachhaltiger zu gestalten und dazu beizutragen, dass Palm- und Palmkernöl künftig als nachhaltig zertifizierte Rohstoffe in ausreichendem Mass verfügbar sein werden und ihren, zu Unrecht, geschädigten Ruf wiederherzustellen. Palmöl ist das am meisten produzierte Pflanzenfett der Welt. Mehr als 50 Millionen Tonnen werden pro Jahr aus den Kernen und dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen. Fast die Hälfte davon wird zur Herstellung von Kosmetik verwendet. Um die globale Nachfrage zu decken, muss vielerorts der Regenwald gigantischen, konventionellen Ölplantagen weichen – auf Kosten von Klima und Umwelt.

Zuletzt wurde vor allem bei der Marke SANTE zum Schutz der Wälder einiges getan, durch die Reduzierung von Faltschachteln. Alle überflüssigen Faltschachteln wurden eliminiert und die noch vorhandenen auf recycelte Fasern (Altpapier) umgestellt. Bei der dekorativen Kosmetik der Marke ist von 89 Produkten nur noch ein Produkt in einer Faltschachtel verpackt. Die Displays bestehen schon zum Grossteil aus Graspapier, welches – wie der Name schon sagt – aus Gras besteht, und folglich nicht auf Kosten des Regenwaldes hergestellt wird.

Schaebens

Schaebens gehört in Deutschland zu den führenden Anbietern von Kosmetik. Die Firmengeschichte des mittelständischen Familienunternehmens reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Als Spezialist für Gesichtspflege bietet Schaebens heute hochwirksame Produkte für jedes Hautbedürfnis an und ist Deutschlands meistgekaufte Gesichtspflege-Marke.

Natürlich ist sich Schaebens seiner Verantwortung bewusst, auch in Bezug auf Nachhaltigkeit führend zu sein. Daher ist die Minimierung des ökologischen Fussabdrucks fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Gemeinsame mit der Organisation „ClimatePartner“, hat sich Schaebens dazu entschlossen, ein Klimaschutzprojekt im Amazonas in Brasilien zu unterstützen. Ziel des Projekts ist es, die lokalen Waldbestände vor Brandrodung und illegaler Abholzung zu schützen.  Gleichzeitig ist aber auch die Aufforstung des Waldbestands Thema. Durch die Unterstützung des Projekts möchte das Unternehmen seine CO2-Bilanz auszugleichen, soziale Verantwortung zeigen und seinen Teil zum Schutz der Wälder beitragen. Eins der artenreichsten Ökosysteme der Welt wird so geschützt und auch die Bevölkerung vor Ort erhält alternative Einkommensmöglichkeiten.

KLAR

KLAR Seifen produziert seit über 180 Jahren feste Seifen auf Basis von natürlichen Produkten. Diese Grundeinstellung ist bis heute geblieben. Im Jahr 2021 hat Klar Seifen den Anspruch, jedes Produkt so nachhaltig wie möglich zu produzieren und dabei Natur, Tierwelt und Klima zu schützen. Denn alles was man erhält, muss auch nicht wieder aufgebaut werden.

Klar leistet einen Beitrag zum Schutz der tropischen Wälder und verzichtet auf Palmöl. Statt Palmöl verwendet das Unternehmen für fast alle Shampoos, Hand- und Körperseifen hochwertiges Olivenöl aus Europa und verbessert damit die Ökobilanz des Sortiments. Ausserdem sind alle Produkte von Klar Seifen, ob Rasierpinsel oder festes Shampoo, zu 100% vegan und sogar PETA zertifiziert. Alle Seifen sind frei von jeglichem Mikroplastik sowie plastikfrei in Papier verpackt. Viele Inhaltsstoffe für die festen Seifen werden zudem von regionalen Herstellern bezogen. Wie etwa Lavendelblüten von der schwäbischen Alb. Durch den Bezug der Grundstoffe aus Deutschland und Europa sowie der Herstellung in Süddeutschland sind die Transportwege kurz. Und auch vor Ort, in der Heidelberger Manufaktur, achtet Klar Seifen auf eine ressourcenschonende Produktion und setzt bei der Energiegewinnung auf eine eigene Photovoltaikanlage.


pandoo

Laut dem WWF wird fast jeder zweite industrielle gefällte Baum zu Papier verarbeitet: Darunter auch Küchenpapier, Toilettenpapier und Taschentücher, die nach nur wenigen Sekunden Gebrauch auf dem Restmüll landen.

Salvatore Decker hat sich die Frage gestellt, ob es keine nachhaltigere Alternative gibt. Und so gründete er 2017 mit der wiederverwendbaren Küchenrolle aus Bambus das Unternehmen pandoo: Die Mission ist es Abholzung und Umweltverschmutzung zu reduzieren, indem das Unternehmen vom Bodensee wiederverwendbare, plastikfreie und holzfreie Alltagsprodukte anbietet. Um Tropenwälder zu schützen, setzt pandoo zudem auf Aufforstungsprojekte, Baumpflanzaktionen und bei ihren Produkten auf schnellnachwachsende Rohstoffe, wie zum Beispiel Bambus. Das verholzte Gras wächst bis zu 1,6m am Tag und kann aus dem abgeschnittenen Halm weiterwachsen. Aufgrund seiner Vielseitigkeit kann Bambus zu stabilen Trinkhalmen und Zahnbürsten verarbeitet werden, aber auch zu sehr weichem und saugfähigem Küchen- und Toilettenpapier. Seit der Gründung konnte pandoo über eine halbe Millionen Alltagsheld:innen erreichen und mit ihnen zum Schutz der Tropenwälder beitragen. Allein im Jahr 2020 konnten sie 308 Bäume vor Abholzung bewahren und 1688 Bäume pflanzen. 
Die pandoo-Produkte sind bei Müller im Onlineshop und in ausgewählten Müller-Filialen erhältlich.

WILKINSON

VERANTWORTUNG FÄNGT KLEIN AN - DIE HYDRO RASIERER VON WILKINSON IN NACHHALTIGER VERPACKUNG

Für WILKINSON bedeutet Verantwortung, sich den Herausforderungen von Morgen zu stellen und sich damit ständig weiterzuentwickeln. Hierfür ist das Unternehmen dieses Jahr einen grossen Schritt gegangen. Die ursprünglich aus Kunststoff hergestellten Verpackungen der HYDRO-Rasierer sind nun vollständig recyclebar - dank Papierverpackungen aus über 90% recyceltem Material. Durch die aus pflanzlicher Cellulose produzierten Sichtfenster sowie der inneren Schale aus FSC®-zertifiziertem Zellstoff, ist WILKINSON nun in der Lage, gänzlich auf Plastik in ihren Verpackungen zu verzichten.

Und dieser Effekt lässt sich spüren: alleine bei den Hydro Rasierern werden in Europa Jährlich 88 Tonnen Plastik eingespart. *

Für mehr Verantwortung - Schritt für Schritt.

(* Einsparung durch Hydro Verpackungen in Europa; geschätzte jährliche Einsparung an Plastik (GAG PET), gemessen an produzierten Verpackungen + Verpackungsmüll aller HYDRO Standardverpackungen.)

Bambus: ein nachhaltiger Rohstoff?

Immer mehr Unternehmen setzten bei Ihren Produkten auf den Rohstoff Bambus, aber warum? Und weshalb gilt Bambus als nachhaltig und kann es die Abholzung von Tropenwäldern verhindern?

Bambus ist eine tropische bzw. subtropische Pflanzenart aus der Familie der Süssgräser. Im Vergleich zu Bäumen wächst er rasant schnell, über einen Meter am Tag. Überlegen Sie mal, wie lange ein Baum braucht, um auf die gleiche Grösse zu wachen. Es kann wesentlich mehr Bambus gefällt werden ohne den Bestand zu gefährden, anders als bei den Bäumen. Es ist in vielerlei Hinsicht ein wertvoller Rohstoff, auch um die Rodung der Tropenwälder zu verhindern. Daher kann er durchaus als nachhaltig bezeichnet werden. Zudem produziert er 35 Prozent mehr Sauerstoff als herkömmliche Bäume.

Die Bewohner der Regenwälder verwenden Bambus beispielsweise für den Bau von ganzen Häusern und Möbeln. Auch in Europa wird dieser Rohstoff immer beliebter. Bei vielen Produkten ersetzt er mittlerweile das Plastik. Die Verwendung von Bambus schont unseren Planeten, denn anders als Plastik ist Bambus biologisch komplett abbaubar.

Bei Müller erhalten Sie eine Vielzahl an nachhaltigen Produkte aus Bambus verschiedener Marken.

Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Viele Marken bei Müller beziehen ihre Rohstoffe aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Häufig ist bei den Produkten von "FSC®-zertifiziertem Holz" die Rede. "FSC" (=Forest Stewardship Council) ist eine internationale Non-Profit-Organisation, zugleich steht der Begriff auch für das von der Organisation entwickelte Zertifizierungssystem und das FSC®-Zeichen (Logo).
Entscheidet sich der Kunde zum Kauf von Holz- oder Papierprodukten mit dem FSC®-Label, so unterstützt er einen nachhaltigen Umgang mit den Waldressourcen. Denn das FSC®-System sichert die Nutzung der Wälder gemäss den sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedürfnissen heutiger und zukünftiger Generationen.

"Blauer Engel" ist seit mehr als 40 Jahren das Umweltzeichen der Bundesregierung und kann Orientierung beim nachhaltigen Einkauf bieten.
Produkte aus Recyclingpapier mit dem "Blauen Engel" garantieren, dass die Papierfasern der Produkte aus 100% Altpapier gewonnen werden.


CEWE
liegt als Papier verarbeitendes Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit sehr am Herzen. Deshalb werden das CEWE FOTOBUCH und alle anderen CEWE Markenprodukte vollkommen klimaneutral produziert – nachweislich und ohne Mehrkosten für den Kunden. Zudem sind die Produkte FSC®-zertifiziert. Anfallende CO2-Emissionen kompensiert CEWE zum Beispiel durch Wiederaufforstung und den Schutz bestehender Wälder in Kenia mit dem Projekt Kasigau Wildlife Corridor. Dieses schützt den durch Brandrodung und Abholzung gefährdeten Trockenwald auf einer Fläche von rund 200.000 Hektar – das entspricht etwa der doppelten Fläche Berlins.

Was ist Ihr Beitrag zum Schutz der Wälder?

Schon kleine Massnahmen helfen dabei, den Wald zu schützen. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

  • Papier einsparen, ansonsten Recyclingpapier nutzen oder mehrfach verwenden
  • Bewusster Fleischkonsum: besser weniger Fleisch oder kein Fleisch
  • Bei Holzprodukten auf das FSC®-Siegel achten und keine Möbel aus Tropenhölzern kaufen
  • Smartphones so lange wie möglich verwenden, denn zur Produktion sind Edelmetalle nötig, die meist nur in tropischen Wäldern vorkommen
  • Mit Hilfe von Organisationen können selbst neue Bäume gepflanzt werden

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