Plastik im Haushalt vermeiden
Plastik ist allgegenwärtig und unsere Erde leidet unter der enormen Masse. Dieser Kunststoff bedroht die Natur und zerstört den Lebensraum vieler Lebewesen. Auch in die Ozeane gelangen jeden Tag Unmengen davon. Es ist kein Ende der Plastikflut in Sicht. Dabei kann schon jeder einzelne aktiv mitwirken und weniger Plastik in seinem Alltag gebrauchen.

Gerade im Haushalt kann man an vielen Stellen auf Plastik verzichten - angefangen vom Verzicht auf Einwegflaschen bis hin zum Einsatz von nachhaltigem Spielzeug für die Kinder. Auch die Küche und das Badezimmer bieten enormes Einsparpotential. Wir verraten Ihnen an welchen Stellen im Haushalt Sie ganz einfach Plastik vermeiden können.

Nachhaltiger Kaffeegenuss – ohne Coffee-to-Go-Becher

Kaffee und Nachhaltigkeit gehört wohl für die wenigsten zusammen – denn der typische Coffee-To-Go im Einwegbecher ist wohl das klassische Negativbeispiel. Mit dem Kaffee für unterwegs verbindet man vor dem geistigen Auge wohl gleich den typischen Papp- oder Styroporbecher mit Plastikdeckel, den man in jedem Café, Bäckerei oder Kiosk bekommt. Das muss natürlich nicht unbedingt sein!   

Unser Verhalten hat sich dahin entwickelt, dass wir den Kaffee meist mitnehmen möchten und nicht vor Ort trinken. Nicht jedes Mal muss neuer Müll durch einen Einwegbecher produziert werden. Die Lösung lautet Mehrwegbecher! 
Eine Möglichkeit ist der Bambusbecher. Eine andere Option ist der Isolierbecher. Darin bleibt der Kaffee auch lange schön warm. Jedes Café füllt Ihnen gerne das Heissgetränk in den selbst mitgebrachten Becher. Die ersten Bäckereien, Kaffeehäuser oder sogar Tankstellen verlangen bereits einen Aufpreis für Einwegbecher.

Nicht nur unterwegs auch zuhause können Sie Plastik oder unnötigen Restmüll bei der Kaffeezubereitung vermeiden. Beim Gebrauch von Kaffeekapseln, aber auch von Pads entsteht mehr Verpackungsmüll, als wenn Sie zu anderen Arten der Kaffeezubereitung greifen.

Kaffeegenuss und weniger Müll als durch Kapseln und Pads, verspricht beispielsweise die French Press, die auch als Stempelkanne bezeichnet wird. Auch im Geschmack, vor allem bei Verwendung von hochwertigem Kaffee, kann Sie punkten. In nur wenigen Minuten ist er fertig.
Den fertigen Kaffee können Sie dann in eine Isolierkanne füllen oder natürlich sofort trinken.

Kaffeetasse und -bohnen

Leitungswasser statt Wasser aus der Plastikflasche

Die Schweiz zählt zu einem der wenigen Ländern der Welt, das über ausgesprochen reines Leitungswasser verfügt. Hier hat das Leitungswasser Trinkwasserqualität. Die Einhaltung hoher Qualitätsstandards wird ständig überwacht. Man kann sogar sagen, dass es das Lebensmittel ist, das am besten kontrolliert wird.

Neben der Qualität kann Leitungswasser auch beim Preis punkten, denn es ist einiges preiswerter als Mineralwasser aus der Flasche. Ebenso gilt es als umweltfreundlicher, aufgrund der eingesparten Verpackung und des Transportweges. Das sind die wesentlichen Gründe, die für Leitungswasser sprechen.

Wasser

Viele bevorzugen aber Wasser mit Kohlensäure. Das ist aber kein Grund zu Mineralwasser aus der Plastikflasche zu greifen. Es gibt natürlich auch Mineralwasser in Glasflaschen, aber ebenso haben Sie zu Hause die Möglichkeit selber Wasser mit Kohlensäure zu versetzen. Dafür gibt es tolle Wassersprudler, das wohl bekannteste Beispiel ist Soda Stream.

Leitungswasser oder selber gesprudeltes Mineralwasser können Sie in eine optisch ansprechende Karaffe füllen oder in eine schicke & langlebige Trinkflasche aus Aluminium, die sich perfekt für unterwegs eignet.

Küche

Küchenhelfer

In der Küche kommt allerlei Plastik zusammen. Vor allem Verpackungsmüll aus Kunststoff entsteht fast täglich. Nahezu alles im Supermarkt scheint in Plastik verpackt zu sein. Selbst Gemüse, wie z. B. die Gurke, die selbst eine robuste Schale besitzt, ist zusätzlich eingepackt. Auch viele Kochutensilien sind nicht mehr wie früher aus Holz, sondern mittlerweile aus Kunststoff.

Bei Müller finden Sie vieleProdukte für die Küche, durch die Sie Plastik einsparen können, hier einige Beispiele:
  • Strohhalme aus Glas
  • Holzkochlöffel
  • Holzbrett
  • Brotbox aus Holz
  • Glasschalen
  • Salatbesteck aus Holz
Plastik vermeiden in der Küche

Lebensmittelaufbewahrung

Lebensmittel und Essensreste müssen regelmässig aufbewahrt werden. Aus diesem Grund lohnt sich eine Mehrwegverpackung auf alle Fälle. Frischhaltefolien müssen nicht sein! Der Trend geht wieder zur Aufbewahrung in Gläsern – wie es auch früher üblich war.

Besonders beliebt sind Einmach- oder Weckgläser. Diese sind sowohl zur Aufbewahrung als auch zum Transport geeignet. Zum Erwärmen von Essen in der Mikrowelle als auch zur Aufbewahrung eignen sich Schüsseln aus Borosilikatglas. Diese können auch eingefroren werden.

Einkaufstüten aus Plastik? – Muss nicht sein!

Jeder kennt sie, die Plastiktüte im Lebensmittel- oder Bekleidungsgeschäft. Während sie früher kostenlos erhältlich war, kostet sie heute nahezu überall im Einzelhandel einen kleinen Betrag - soll in Zukunft aber komplett verschwinden. Das ist auch gut so!  

Bei Müller erhalten Sie als umweltfreundliche Lösung eine Baumwoll-Tragetasche, die Sie bereits für faire 3 Schweizer-Franken erhalten und immer wieder verwenden können.
Natürlich gibt’s auch weitere wiederverwendbare Einkaufstaschen oder Körbe. Nachhaltige Alternativen sind beispielsweise Taschen aus Filz. Diese sind sehr stabil und langlebig, wie auch die Mehrweg-Tragetasche die es bereits ab 1 Franken an der Kasse zu kaufen gibt.

Badezimmer

Auch das Badezimmer ist ein Ort im Haushalt, an dem man viel Plastik vermeiden kann. Auf unserer Inspirationsseite Weniger Plastikmüll im Badezimmer erhalten Sie viele nützliche Tipps und wir zeigen Ihnen plastikfreie Produktalternativen. Entdecken Sie dort folgende Themen:
  • Wattestäbchen mit umweltfreundlichem Papierschaft
  • Feste Seife statt Flüssigseife
  • Festes Shampoo zur Haarwäsche
  • Nachhaltige Zahnpflege mit einer Bambus-Zahnbürste
  • Rasur mit Rasierhobel, Kokosöl oder Rasierseife
  • Nachhaltig Abschminken & das Gesicht reinigen
  • Lippen-, Körper- und Haarpflege mit Kokosöl
  • Deo selber machen
  • Allerlei Nützliches fürs Bad ohne Plastik

Spielsachen aus Holz statt aus Plastik

Auch in Bezug auf die Kleinsten lässt sich im Haushalt Plastik vermeiden.
Schon Kinder kommen immer mehr in Kontakt mit Plastik – in Form von Spielwaren. Denn anders als früher sind die meisten Spielsachen mittlerweile aus Kunststoff und nicht mehr aus Holz.
Dabei ist Holzspielzeug extrem langlebig und robust. Selbst wenn es dann doch kaputt gehen sollte, lässt es sich durch ein wenig Leim reparieren. So spielen oft mehrere Generationen mit den gleichen Spielsachen. Ausserdem ist es ungefährlicher für die Kinder. Denn die meisten Holzspielsachen sind so behandelt, dass Kinder sie auch bedenkenlos in den Mund nehmen können. Aus pädagogischer Sicht heisst es, dass die Einfachheit des Spielzeugs die Fantasie mehr anregt als beispielsweise elektronisches Spielzeug.
Holz Spielzeug