Tag der Müllvermeidung
Tag der Müllvermeidung

Müll hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt und stellt ein weltweites Problem dar - das sind keine Neuigkeiten mehr. Die einzig vernünftige Antwort darauf lautet, so viel Müll wie möglich zu vermeiden. Deshalb ruft Müller am 28.02.2022 zum ersten Mal den Tag der Müllvermeidung ins Leben!

Diesen Tag haben wir nun zum Anlass genommen, um auf die Bedeutung der Müllvermeidung aufmerksam zu machen und hierdurch das Bewusstsein und Handeln zum Schutz der Umwelt zu fördern. Erfahren Sie mehr über die Umweltauswirkungen von Müll und wie diese reduziert werden können sowie über das damit verbundene Engagement von Müller. Darüber hinaus stellen wir Ihnen bei uns erhältliche Marken vor, die durch ihr spezielles Verpackungs- oder Produktdesign einen wesentlichen Beitrag zur Müllvermeidung leisten. Entdecken Sie zudem Tipps & Tricks zur Müllvermeidung und zur richtigen Mülltrennung im Alltag.


Welche Auswirkungen hat Müll auf die Umwelt?

Die Natur und deren Lebewesen werden durch Abfälle, die entstehen und/oder nicht richtig entsorgt werden, auf vielfältige Weise belastet. Meere voller Plastik und riessige Mülldeponien sind keine Seltenheit mehr. Alles was im Müll, insbesondere Restmüll, entsorgt wird, ist ein Verbrauch von Ressourcen. Denn der Restmüll landet in der Verbrennungsanlage und das, nachdem die Materialien oft nur einmal genutzt wurden.

Jedes Jahr berechnet und veröffentlicht die internationale Nachhaltigkeitsorganisation Global Footprint Network das Datum des Erdüberlastungstags („Earth Overshoot Day“). Danach entnimmt die Menschheit der Erde derzeit 74% mehr biologische Ressourcen, als innerhalb eines Jahres von der Natur regeneriert werden können – als stünden uns 1,74 Erden zur Verfügung und nicht nur eine.

Wie können die Umweltauswirkungen reduziert werden?

Am besten ist der Müll, der gar nicht erst entsteht. Müllvermeidung ist in jeder Lebenssituation möglich - ob im Haushalt, im Büro, in der Schule oder unterwegs. Das ist jedoch nur die erste Station im Kreislauf der Müllvermeidung, denn Abfälle können nicht immer komplett vermieden werden, z.B. wenn die Produktverpackung eine gewisse Schutzfunktion erfüllen muss.

Mit der richtigen Mülltrennung können wir aber einen wesentlichen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz leisten und so wiederum zur Müllreduktion beitragen.

Denn:

  • Verpackungen, die nicht richtig entsorgt werden, gehen im Kreislauf verloren und somit auch wertvolle Ressourcen.
  • Mit der richtigen Mülltrennung steigt die Menge der Recyclingmaterialien, die statt Primärstoffen für die Herstellung neuer Produkte eingesetzt werden können. Das spart Energie und schont die Umwelt.
Richtige Mülltrennung

„Jeder Haushalt kann jeden Tag etwas für den Umweltschutz tun – mehr als viele denken. Wirklich jede Verpackung, die korrekt entsorgt im Wertstoffkreislauf ankommt, zählt“, erklärt Axel Subklew von der Initiative „Mülltrennung wirkt“. Abfall kann auf verschiedene Art und Weise entsorgt werden. Die populärste Methode ist das Recycling. Papier, Karton, Glas und viele weitere Verpackungen werden stofflich oder thermisch getrennt und verwertet.


Müller Eigenmarken
Besonders bei unseren Eigenmarken liegt uns die Müllvermeidung am Herzen und so entwickeln wir unsere Produkte und Verpackungen stetig weiter.

Zahlreiche Produkte von Body&Soul, AVEO, Duchesse, SensiDent, Terra Naturi, Blink, Softstar und Hochgenuss tragen zur Müllvermeidung bei:
  • In Zusammenarbeit mit unserem Partner Incase kann bei Produkten von Body&Soul häufig auf Kunststoff verzichtet werden. Die neuen Verpackungen sind ausserdem vom Umfang her kleiner gestaltet, wodurch weniger Material verbraucht wird. Mit Hilfe von Trennhinweisen auf den Verpackungen wird die spätere Mülltrennung zuhause gefördert: Unsere Beauty-Verpackungen sind so konzipiert, dass durch das Öffnen der Verpackung die verschiedenen Materialien direkt getrennt werden.
    Ebenso verwendet unser Partner Ring für die Herstellung von Body&Soul Kämmen und Badeaccessoires nachwachsende Rohstoffe und recyceltes Material. Durch hochwertige Materialien wie Flüssigholz, welches aus Abfallmaterialien der Papierherstellung besteht, wird das Upcycling und die Müllvermeidung gefördert.
  • Bei den Cremeseifen von AVEO gilt Nachfüllen statt Neukaufen: Mit den Nachfüllbeuteln sparen wir gegenüber den Spenderflaschen über 50% Plastik ein.
  • Ressourchenschonend und wiederverwendbar sind die Menstruationstassen von Duchesse: Diese bestehen aus hochwertigem medizinischem Silikon, welche damit einen bedeutenden Teil zur Müllvermeidung und Ressourchenschonung beitragen.
  • Die Holzzahnbürste von SensiDent besteht aus FSC®-zertiziertem Buchenholz. Die Borsten sind frei von Erdöl und Pestiziden und sind aus bis zu 100% biologisch nachwachsenden Rohstoffen, welche dadurch zur Vermeidung von Kunststoff beitragen. Ebenso ist die Faltschachtel ist recycelbar.
  • Die festen Produkte wie Shampoo, Spülung und Gesichtsreinigung von Terra Naturi enthalten 0% Plastik und sind 2 Mal so ergiebig wie die flüssigen Produkte in Flaschen. Das spart ebenso eine Menge Wasser bei der Produktion. Das Seifensäckchen besteht aus 100% Sisal und kann beliebig oft gewaschen und mehrfach verwendet werden.
  • Nachfüllen statt Nachkaufen gilt auch beim Blink Glasreinigerkonzentratbeutel. Er bringt mit seinen 15g eine Gewichtseinsparung von zumindest 75% gegenüber der klassischen Sprühreinigerflasche mit in der Regel 60g. So werden mit unserem Nachfüllbeutel pro Jahr ca. 5 Tonnen Plastik eingespart.
  • Nach dem Motto "No Plastic is fantastic" ist das Toilettenpapier von Softstar komplett plastikfrei gestaltet. Die Verpackung besteht aus Papier und ist möglichst kompakt gestaltet. Ausserdem enthalten Hygienetücher, Küchenrollen und Toilettenpapier von Softstar als eine der ersten Produkte der Müller Eigenmarken Trennhinweise auf den Verpackungen.

Neue Produkte der Müller Eigenmarken werden unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit grundsätzlich auf ökologische Aspekte überprüft und designt. Gleichzeitig erhalten begehrte Warenlieblinge ein nachhaltiges Lifting in Verpackung und Zusammensetzung. Die Welt dreht sich, wir drehen uns mit. Für die Umwelt, für Sie, für eine nachhaltige Zukunft!

Haarpflege
Seit über 190 Jahren stellt die Bürstenfabrik Faller Qualitätsbürsten in Deutschland her. Faller achtet schon seit vielen Jahren darauf, Ressourcen und Materialien so bewusst und schonend wie möglich einzusetzen. Dabei wird wo möglich gänzlich auf Produktverpackungen verzichtet. Viele Bürsten bestehen aus 99,9% kompostierbaren (Natur-) Materialien und können unbedenklich dem Müllsystem zugeführt werden und in der Produktion und dem ganzen Unternehmen selbst wird durch eine strikte Mülltrennung ein effizientes Recycling unvermeidbaren Mülls ermöglicht.

Als Hersteller zertifizierter Naturkosmetik-Produkte steht das Thema Nachhaltigkeit für Nature Box an erster Stelle. So werden alle Produkte mit natürlichen, kaltgepressten Ölen und jeder Menge weiteren Inhaltsstoffen natürlichen Ursprungs auf Basis veganer Formeln hergestellt. Mit den festen Shampoos wird nicht nur Wasser eingespart, sondern zusätzlich Plastikverpackungen vermieden - denn ein festes Shampoo ist genauso ergiebig wie zwei flüssige Shampoos à 250 ml.

Garnier engagiert sich für Green Beauty. Bis 2025 werden alle Produkte zu 100% aus recyceltem Kunststoff bestehen und zu 100% recycelbar, wiederbefüllbar oder wiederverwendbar sein. Bereits heute bestehen die Fructis- und Wahre Schätze Flaschenkörper zu 100% aus recyceltem Kunststoff. Die Wahre Schätze festen Shampoos sind bspw. von einer kunststofffreien Verpackung umhüllt und die Nachfüllpacks enthalten -80% weniger Plastik (als 2 Wahre Schätze 250 ml Shampoo Flaschen). Die neuen Wahre Schätze Pflegespülung ohne Auswaschen enthalten -75% weniger Plastik durch die Integration von Papier in der Tube (Im Vergleich zu Wahre Schätze 200ml Spülungen).

Weitere Marken, die bei der Herstellung ihrer Haarpflegeprodukte einen wesentlichen Beitrag zur Müllvermeidung leisten sind Share, Jean&Len, Foamie, Guhl und Head & Shoulders.

Gesichtspflege
Für das Enzym-Peeling von Santaverde, wird ein zu 100% industriell kompostierbarer Tiegel verwendet. Der Tiegel besteht aus Holzabfällen sowie pflanzenbasierten Bindemitteln. Die transparente Etikettenfolie besteht aus Holzzellstoff und der Etikettenkleber ist ebenfalls pflanzenbasiert. Tiegel, Etikett und Etikettenkleber sind somit 100% industriell kompostierbar. Dafür sollte der Tiegel in der Biotonne oder — wenn nicht vorhanden — im Restmüll entsorgt werden. Upcycling-Idee: Zu Hause bei Raumtemperatur aufbewahrt, bleibt der Tiegel in seinem ursprünglichen Zustand und kann zur Aufbewahrung von Gewürzen, Schmuck, als Geschenkbox etc. wiederverwendet werden.

Für alle von Annemarie Börlind eingesetzten Packmittel gilt, dass sie den Anforderungen gemäß „Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH (DSD)“ entsprechen gesammelt und entsorgt beziehungsweise recycelt und so der Wiederverwertung zugeführt werden können. Wo es möglich ist, reduziert das Unternehmen den eigenen CO2-Ausstoß. Beispiele hierfür sind die Routenplanung des Vertriebsaußendienstes und Sparmaßnahmen hinsichtlich Abwasser, Verpackung und Abfall.

Weitere Marken, die bei der Herstellung ihrer Gesichtspflegeprodukte einen wesentlichen Beitrag zur Müllvermeidung leisten sind Garnier, Kneipp, Nivea und Beauty Made Easy.

Körperpflege & Hygiene
Die nachhaltigen Hygieneprodukte von HYDROPHIL zeichnen sich durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe aus. So besteht der Griff der Zahnbürste aus Bambus, die Borsten basieren auf Rizinusöl. Durch das breite Sortiment von Bambus-Produkten, von Wattestäbchen bis Zahnseide-Sticks, konnte HYDROPHIL bereits über 140 Tonnen Plastik einsparen. Seifen und Shampoos gibt es nur in fester Form, um so Müll durch Plastikverpackungen zu vermeiden. Reste aus der Seifenproduktion werden als Seifenflocken verkauft oder gespendet. Die wiederwendbaren Kosmetikpads „Nature Pads“ ersetzen bis zu 1000 Wegwerfpads pro Jahr. Ausserdem unterstützt HYDROPHIL mit jeder Verpackung das Plastic Bank Projekt in Ländern des globalen Südens. Dort sammeln Einheimische Plastikmüll in der Natur und tauschen ihn in der Plastic Bank gegen Geld und Waren. Statt in der Umwelt landet das Plastik recycelt wieder im Wertstoffkreislauf.

Zur Müllvermeidung hält sich L’Occitane an die Regel der 3 R: „Recyceln, Reduzieren, Reagieren“. Sie recyceln, indem sie vielen Materialien ein zweites Leben schenken. Ihr Ziel bis 2025 ist es, 100% der Flaschen aus 100% recyceltem Plastik zu produzieren. Kontinuierlich versuchen sie ihre Verpackungen so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten und entwickeln nachhaltige Produkte wie feste Haarshampoos oder Öko-Nachfüllpackungen, um den weltweiten Materialverbrauch zu reduzieren. Mit Nachfüll-Formaten werden 65 bis 90% weniger Plastik verwendet als bei einer herkömmlichen Flasche. Beim Kauf einer Nachfüllpackung verhindern Sie, dass die Menge an Müll von 50 Plastikbechern, 300 Strohhalmen oder 3.000 Wattestäbchen in unseren Ozeanen landet.

Das langfristige Ziel von Weleda Naturkosmetik geht über 0% Abfall hinaus und umfasst den schonenden Umgang mit wertvollen Ressourcen. Wahre Ressourcen Minimalisten sind die Körperlotionen in der 200ml Flasche. Bei der Entwicklung der Flasche wurde bewusst darauf geachtet, dass sie ohne zusätzliche Faltschachtel, ohne Pumpspender und ohne Monomaterial auskommt. Die Flasche besteht aus 97% recyceltem PET Kunststoff. Ebenfalls aus recyceltem Kunststoff sind die Weleda Baby Calendula Produkte in der 200ml Flasche. Die Weleda Deodorants 100ml in der grünen Glasflasche können nach der Nutzung einfach wieder aufgefüllt werden. Beide Flaschen werden anteilig aus grünem Altglas hergestellt und sind leicht zu recyceln.

Das Ziel von GSK ist es, bis 2025 alle Produktverpackungen auf recyclingfähige oder wiederverwendbare Formate umzustellen. Wo Qualität und Sicherheit es zulassen, soll Plastik vermieden und recycelte Materialien eingesetzt werden. Seit Juli 2021 nutzt das Unternehmen stufenweise recyclingfähige Zahnpastatuben. Die Umverpackungen der Dr.BEST Zahnbürsten im Erwachsenenportfolio sind seit August 2021 plastikfrei und bestehen zu über 85% aus recyceltem Karton. Die innovativen Sichtfenster bestehen aus Zellulose, einem pflanzlich basierten, nachwachsenden Rohstoff. Durch diese Initiative können schon heute jährlich über 325 Tonnen Plastik einsparen. Transparente Hinweise auf den Verpackungen sollen VerbraucherInnen informieren und aufzeigen, wie die Verpackungen und Produkte richtig entsorgt werden.

Im April 2021 haben Gillette und Gillette Venus vollständig recycelbare Packungen aus Karton für ihre Systemrasierer eingeführt. Durch die Umstellung werden europaweit jedes Jahr 545 Tonnen Kunststoff eingespart (basierend auf der Verkaufsmenge des Vorjahres); das entspricht einer Plastikmenge von etwa 55 Millionen PET-Wasserflaschen. Diese Massnahmen von Gillette und Gillette Venus sind ein wichtiger Teil der vom Mutterkonzern Procter & Gamble (P&G) gesetzten Nachhaltigkeitsziele im Rahmen der „Ambition 2030“.

Alle Kosmetikartikel von Lamazuna sind biologisch, fair produziert, vegan und plastikfrei. Das Zero Waste Konzept von Lamazuna spiegelt sich vor allem im Produktdesign wider. So bietet das Unternehmen Kosmetik- und Pflegeprodukte ausschliesslich in fester Form an, die gänzlich ohne Plastikverpackung auskommen und restlos aufgebraucht werden können. Das Sortiment an Pflegeprodukten reicht von festem Deodorant über feste Rasierseife zu fester Hautreinigung. Sogar feste Zahncreme am Stiel findet man bei Lamazuna. Darüber hinaus legt Lamazuna grossen Wert auf Wiederverwendbarkeit. Neben waschbaren Abschminkpads zählt vor allem das Oriculi, ein innovativer Ohrreiniger aus Holz, zu den Helden der langfristigen Müllvermeidung. Ein Oriculi ist ein lebenslanger Ersatz für Wattestäbchen. 

Schon jetzt sind alle Dove Flaschen aus 100% recyceltem Plastik, ohne den Verschluss. Darüber hinaus können die Flaschen im leeren Zustand dem Recycling Kreislauf wieder zugeführt werden. Das verwendete, recycelte Plastik ist so gestaltet, dass es vollständig wiederverwertet werden kann.Als Teil des Engagements, hat sich die Marke Dove mit einer eigenen Initiative dazu verpflichtet, die Verwendung von Neuplastik bis 2025 immer weiter zu reduzieren, indem sie jedes Jahr mehr als 20.500 Tonnen recyceltes Plastik einsetzen. Die dadurch jährlich eingesparte Menge an Neukunststoff würde für eine Flaschenkette ausreichen, die die Erde 2,7 Mal umrunden könnte. Zusätzlich testet Dove z. B. ein neues, nachfüllbares Deo-Format, das den Plastikverbrauch radikal reduziert und die Verpackung der Dove Waschstücke Multipacks werden in 2022 plastikfrei.

Weitere Marken, die bei der Herstellung ihrer Körperpflege- und Hygieneprodukte einen wesentlichen Beitrag zur Müllvermeidung leisten sind Sebamed, FA, Annemarie Börlind, Wilkinson und BIC.

Lebensmittel
Nucao setzt bei seinen Schoko-Riegeln auf ein Verpackungsmaterial auf Basis (mind. 80%) nachwachsender Rohstoffe. Es ist ein besonders wichtiger Baustein, auf endliche Ressourcen wie fossile Rohstoffe zu verzichten. Dazu ist die Verpackung so ausgewählt, dass sie heimkompostierbar (und damit natürlich auch industriell kompostierbar) ist. Neben strengen Regeln was die Bestandteile der Verpackung betrifft, ist auch belegt, dass die Verpackung unter Kompostbedingungen zu Biomasse, CO2 und Wasser wird und somit keinen Müll zurück lässt. Das Unternehmen setzt sich zusätzlich als Mitglied der Initiative Kreislaufverpackung für ein einheitliches Entsorgungsschema kompostierbarer Verpackungen ein.

Bereits seit Einführung des ersten Gläschen von HiPP im Jahr 1960 konnte das Gewicht um ca. 23% reduziert werden. Durch Veränderung des Verschlusses hin zu einem schmaleren Rand und geringerer Blechstärke werden jedes Jahr rund 77 Tonnen Weissblech gespart. Mit dem HiPP Eco-Comfort-Pack® leistet HiPP bereits seit 10 Jahren einen weiteren Beitrag zur Schonung der Umwelt. Der verwendete Karton ist FSC-zertifiziert (Forest Stewardship Council), die Druckfarbe ist auf Pflanzenölbasis und somit mineralölfrei. Alle Komponente der Milchpackung können getrennt entsorgt werden. Auch das HiPP Babysanft Pflege-Sortiment kann durchschnittlich zu 90% recycelt werden. Und die HiPP Getränke sind seit 2018 leichter geworden. So konnte der Kunststoffverbrauch um 15,7 Tonnen reduziert werden. Ausserdem befinden sich auf vielen HiPP Produkten Hinweise zur richtigen Entsorgung.

Bei Alnatura werden unnötige Komponenten wie Clips an Müsliverpackungen nach Möglichkeit vermieden. Bei den eingesetzen Materialien achtet das Unternehmen auf einen hohen Recyclinganteil und gute Recyclingfähigkeit. Der Verzicht auf Wiederverschluss-Etiketten bei allen Reissorten reduziert beispielsweise den Folienverbrauch um etwa 11.000 Quadratmeter jährlich. Bei den veganen Joghurtalternativen werden durch das Weglassen des Kunststoffdeckels 22 Tonnen weniger Kunststoff im Jahr verbraucht. Ausserdem werden leichtere Glasflaschen für Öle, Weinsorten und Säfte verwendet, was über 441 Tonnen Glas jährlich einspart.

Als einer der ersten Anbieter verwendet Gepa schon seit rund 7 Jahren Aromaschutzfolien aus über 90% FSC-/PEFC-zertifiziertem Holzzellstoff für die Innenwickel unserer Schokoladen. Diese Folie zersetzt sich auf dem Heimkompost (bis auf den roten Aufreissfaden) und ist gemäss EU-Norm EN 13432 auch industriell kompostierbar. Demnach sind 90% der Folie spätestens nach 90 Tagen verrottet.

Sie ist orange, für den optimalen Produktschutz zuständig, ein Markenzeichen - die Seeberger Verpackung.  Zum Schutz der Natur hat Seeberger das Ziel, die nachhaltige Kreislaufwirtschaft zu fördern: mit dünneren Verpackungen, durch Reduzierung der Beutelhöhen und Verwendung von recyclingfähigen Monoverbundfolien. Für uns. Für die Natur.

Rund um Ihr Zuhause
Bereits seit 2012 nutzt Werner & Mertz „Post-Consumer-Recyclat“ (PCR), also Verpackungsmaterial, das der Endverbraucher weggeworfen hat und das als Werkstoff wieder aufbereitet wurde. 2014 erfolgte die Umstellung auf 100 % PCR bei den Frosch PET-Flaschen. 20% davon kamen aus der Quelle Recycling/Mülltrennung, die restlichen 80% aus der europäischen Getränkeflaschensammlung. 2021 geht Werner & Mertz einen Schritt weiter und erhöht den Anteil an Recyclat auf 50%. Die Frosch rPE-Flaschen bestehen bereits heute zu 100% aus Plastik aus recycelten Verpackungen.

Bei Soapland werden neben der Reduktion von Verpackungen, und hier insbesondere der Minimierung des Kunststoffanteils, in vielen Bereichen ausschliesslich FSC-zertifizierte Papierprodukte verwendet, wodurch ein wichtiger Beitrag am schonenden Umgang der Ressourcen geleistet wird. Ferner wird bei Umverpackungen auf den Einsatz von Verbundmaterialien verzichtet, um eine einfache, eindeutige Entsorgung zu gewährleisten. Bei den Kosmetik-Geschenksets wird Wert auf einen möglichen Zweitnutzen der Produktverpackungen durch den Einsatz von bspw. Körben und Schalen gelegt, um auch hier Verpackungsmüll vorzubeugen. Im Bereich der Badaccessoires werden bereits seit vielen Jahren z. B. Seifenspender und -schalen, Mundbecher, Kosmetikspiegel, diverse Organizer und viele weitere Artikel „in natura“, ganz ohne Umverpackungen umgesetzt.

PARSA Beauty kommt mit der innovativen Nature Love-Linie dem Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit und Müllvermeidung im Badezimmer nach! Bei allen Produkten der Nature Love-Linie werden ausschließlich biobasierte Kunststoffe oder naturbasierte Fasern sowie nachhaltige Verpackungen aus FSC®-zertifiziertem Papier eingesetzt. Bis zu 50 % der herkömmlichen Kunststoffe können somit durch umweltschonende Materialien, wie Weizenstroh oder Kork ersetzt werden. PARSA stellt gezielt Produkte her, die den nachhaltigen und ressourcenschonenden Weg in die Zukunft unterstützen!

Coral versteht sich als Experte für Tiefenreinigung und strahlende Farben – und sieht sich gleichzeitig in der Verantwortung, den Verpackungsmüll zu reduzieren, der mit der Verwendung von Coral Produkten anfällt. Coral will beide Ansprüche zusammenbringen. Die 1 L Flüssigwaschmittel Verpackungen bestehen daher aus 70% recyceltem Plastik, ein Anteil der sukzessive erhöht werden soll. Dadurch können über 4.300 Tonnen neues Plastik pro Jahr eingespart werden – eine Menge, die in etwa 17-mal dem Gewicht der New Yorker Freiheitsstatue entspricht. Darüber hinaus sind die Flaschen 100% recycelbar und tragen das Interseroh-Gütesiegel „Made for Recycling“, das auf strengen Vergabekriterien beruht.

Weitere Marken, die bei der Herstellung ihrer Produkte einen wesentlichen Beitrag zur Müllvermeidung leisten sind Edding, Ravensburger und Airwick.

Tipps zur Abfallvermeidung im Alltag

Konsumgewohnheiten spielen eine große Rolle für die Erzeugung von Abfällen. Einige einfache Tipps für den Einkauf helfen, den eigenen Beitrag zur "Wegwerfgesellschaft" zu reduzieren. Dazu gehört vor allem, Verpackungsabfälle möglichst zu vermeiden:

  • Upcycling: Eine Form der Wiederverwertung von Stoffen (Recycling). Scheinbar nutzlose Abfallprodukte werden mithilfe des Upcyclings in neuwertige Stoffe umgewandelt. Ein Beispiel hierfür sind die Bastelsets "EcoCreate" von Ravensburger, wobei Abfallprodukte wie bspw. leere Milchtüten oder Toilettenpapierrollen wieder verwendet werden, um neue Projekte zu basteln.
  • Lose Waren statt aufwändig verpackter Produkte kaufen. Immer mehr „Unverpacktläden“ entstehen und bieten Waren ohne Verpackung an.
  • Stoffbeutel statt Plastiktüten verwenden - dieser lässt sich immer wieder benutzen und im Zweifel auch reparieren.
  • Getränke in Mehrwegverpackungen wie bspw. Glas kaufen oder auf einen Trinkwassersprudler umsteigen.
  • Nachfüllpackungen bei bspw. Seife, Duschgel und Shampoo bevorzugen oder aber direkt feste Produkte nutzen.
  • Zahnbürsten aus Holz statt aus Plastik kaufen.
  • Produkte wie Milch und Joghurt kann alternativ zu den Plastikbechern auch in Gläsern oder Glasflaschen gekauft werden.
  • Einkäufe und Nahrungsmittelverbrauch im Voraus planen und die richtigen Mengen kaufen um Essensreste gering zu halten.
  • Das Pausenbrot für die Schule oder den Snack für die Mittagspause in eine Brotdose packen und auf Alufolie, Frischhaltefolie oder Plastikbrotbeutel verzichten

Müller's Engagement für Müllvermeidung

1. Trennhinweise bei Eigenmarken

Müller wird künftig auf den Verpackungen der Eigenmarken die neuen Trennhinweise dualer Systeme abdrucken. Die Symbole zeigen Verbraucher*innen auf einen Blick, wie eine Verpackung richtig zu trennen und zu entsorgen ist. Das Verpackungslogo soll helfen, langfristig die Sammelmengen zu erhöhen. Ausserdem trägt die Massnahme dazu bei, die Qualität der gesammelten Wertstoffe zu verbessern.

Das Thema Recycling spielt im Nachhaltigkeitsmangement von Müller eine zentrale Rolle. Doch nur mit konsequenter Abfalltrennung auch in Privathaushalten lassen sich Verpackungen recyceln und damit Ressourcenverbrauch und Treibhausgas-Ausstoss reduzieren. Der Handlungsbedarf ist gross: Durchschnittlich 30% falsch entsorgter Abfall landen Kehrrichtsabfallsäcken oder falsch getrennter Mülltrennungssysteme. Das erschwert oder verhindert das Recycling wertvoller Rohstoffe.

Die ersten Produkte mit Trennhinweisen, unter anderem Hygienetücher, Küchenrollen und Toilettenpapier der Marke „Softstar“, sind seit Januar 2022 auf dem Markt. Sukzessive werden wir die Trennhinweise auf weiteren Verpackungen der Eigenmarken integrieren. Einfache Symbole zeigen Verbraucher*innen auf einen Blick, ob und wie die Verpackung – je nach Materialart – zu entsorgen ist. Auch eine Kombination von Materialarten lässt sich mit dem Verpackungslogo einfach abbilden. Das einheitliche Grundlayout sorgt zudem für einen starken Wiedererkennungs- und Lerneffekt bei Verbraucher*innen. Wo die Verpackungsgrösse es zulässt, werden zudem QR-Codes ergänzt, die auf informative Kurzfilme der dualen Systeme weiterleiten. Hier erfahren Kund*innen in anschaulicher Weise mehr über richtige Mülltrennung und Recycling.
Trennhinweise Softstar

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